Aus den USA erreicht uns ein Mini-U-Boot für den Heimgebrauch. Es überträgt Unterwasserbilder direkt auf Smartphones. Ein Schnäppchen ist das Hightech-Gerät allerdings nicht.

Der Meeresforscher Jaques Cousteau hätte wohl seine helle Freude an dem Mini-U-Boot für den Privatgebrauch gehabt. Der «HydroView» der US-Firma Aquabotix lässt sich über Smartphones, Tablets und Laptops steuern und taucht bis zu einer Tiefe von 22 Metern. Das vier Kilogramm schwere Vehikel wird von drei Propellern angetrieben.

Der Clou an der Sache: Eine im Bug angebrachte HD-Kamera (1080p) überträgt gestochen scharfe Bilder direkt auf das Display des gewünschten Steuerungsgerätes. Um unter Wasser trotz schwieriger Lichtverhältnisse Bilder einfangen zu können, sorgt ein LED-Kranz für die richtige Beleuchtung.

Für den nötigen Antrieb sorgt kein eingebauter Kernreaktor, sondern eine Batterie. Sie liefert laut Herstellerangaben genügend Saft für eine dreistündige Expedition. Die Übertragung zwischen dem HydroView erfolgt über ein 22 Meter langes Kabel. Auf Wunsch können auch längere Kabel geordert werden.

Wer jetzt auf Expedition gehen will, muss über ein dickes Portemonnaie verfügen, denn der Spass hat einen stolzen Preis: Rund 3955 US-Dollar kostet das Hightech-Gerät.

Quelle: 20 Minuten, 11.6.2012

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