Wissenschaftler erforschen den Meeresboden vor Puerto Rico mit ferngesteuerten Robotern. Diese begegnen Tieren, die noch nie jemand gesehen hat.

52 Tage lang beschäftigte sich ein Forscherteam mit dem Meeresboden vor der Küste Puerto Ricos. Denn das Wissen darüber, was sich dort unter dem Wasser abspielt, hält sich mehr als in Grenzen. Um möglichst genaue Erkenntnisse sammeln zu können, schickten die Wissenschaftler der Nationalen Ozean- und Atmosphärenverwaltung der USA (NOAA) einen Roboter in 6000 Meter Tiefe.

Alles, was dieser aufnahm, veröffentlichten sie in einem Livestream: Aus dem dunklen Nichts tauchen auf einmal noch nie gesehene Tiefseekreaturen auf, von denen die meisten nicht einmal einen Namen haben.

Projektleiter Andrea Quattrini ist begeistert: «Unglaublich, dass wir an diesen Stellen noch nie geforscht haben.»

Quelle: 20 Minuten, 13.5.2015

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