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Auf der Axenstrasse beim Schifereneggtunnel in Morschach SZ hat sich ein Felssturz ereignet. Die Gesteinsmassen begruben einen Parkplatz unter sich.

Rund 400 Kubikmeter Steine sind auf den Parkplatz beim Schiferentunnel niedergegangen. Der genaue Zeitpunkt des Steinschlags auf Schwyzer Boden ist noch nicht bekannt. Erste Meldungen gab es am Donnerstag um 5.20 Uhr morgens.

Geologen sahen den Felssturz voraus

Dass niemand zu Schaden kam, ist der Voraussicht der Geologen zu verdanken: Weil es dort in der Vergangenheit immer wieder zu kleineren Steinschlägen kam, wurde der Fels vom Bundesamt für Strassen (Astra) überwacht und der Parkplatz bereits vor rund zwei Jahren gesperrt. «Wir hatten Kenntnis von der instabilen Situation», sagt Astra-Sprecherin Esther Widmer. Nun ist der Berg also tatsächlich heruntergekommen.

Spezialisten sind vor Ort

Derzeit seien Spezialisten vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. Offen ist zum jetzigen Zeitpunkt, ob der Berg weiter in Bewegung ist und wie die Gesteinsmassen weggeräumt werden.

Natürlich wird auch die Situation der Axenstrasse überwacht. Widmer: «Wir wussten, dass keine Risiken für den Verkehr bestehen. Darum bleibt die Strasse geöffnet.»

Quelle: 20min, 9.2.2017

Anmerkung: Der Parkplatz vom Tauchplatz Schieferenegg scheint gerade nicht benutzbar zu sein.

Das Geheimnis um die Steinhaufen im Bodensee bleibt ungelöst. Nun haben ETH-Forscher Hölzer analysiert, die aus den Haufen geborgen wurden: Sie sind rund 5500 Jahre alt.

Auf die Steinhaufen sind deutsche Forscher 2015 gestossen, als sie mit modernster Technik den Grund des Bodensees neu vermassen. Die Haufen liegen zwischen Bottighofen und Romanshorn etwa 250 Meter vom Ufer entfernt in regelmässigen Abständen in einer Tiefe von rund fünf Metern und messen rund 20 mal 15 Meter.

Seither wird über das «Stonehenge vom Bodensee» gerätselt: Handelt es sich um menschliche Bauwerke oder um eine blosse Laune der Natur? Einen möglichen Hinweis sollten Holzstücke liefern, die Taucher aus den Haufen geborgen hatten. Forscher der ETH untersuchten die Eschen-Proben auf ihr Alter. Das Ergebnis: Das Holz muss zwischen 3650 und 3350 vor Christus, also in der Jungsteinzeit, geschlagen worden sein, wie der «Südkurier» berichtet. Waren also Pfahlbauer am Werk?

Wie der Thurgauer Kantonsarchäologe Hansjörg Brem ausführt, lässt diese Erkenntnis noch keine Schlüsse zu, was das Alter der Steinhügel betrifft: «Ein direkter konstruktiver Zusammenhang zwischen den Hügeln und den Hölzern konnte nicht festgestellt werden.»

Auch was den möglichen Zweck der Erhebungen betrifft, tappt man im Dunkeln. Eine mögliche Erklärung, wonach es sich um eine Leitvorrichtung für Flosse und Boote handeln könnte, hat sich bisher nicht erhärtet. Auch sind keine Pfahlbauten in der Gegend bekannt. Mit anderen Worten: Die Steinhaufen dürften die Archäologen noch eine Weile beschäftigen.

Quelle: 20min, 8.2.2017

Im Rhein bei Neuhausen entdeckte Dominique Lambert haufenweise zerstückelte Aale. Ausgerechnet eine Turbine für Ökostrom soll für deren Tod verantwortlich sein.

Dominique Lambert, Chefredaktor der Fischerei-Zeitschrift «Petri Heil», hat vor rund einem Monat im Rhein unterhalb einer Brücke bei Neuhausen SH einen grausigen Fund gemacht. Die zerhackten Überreste von mindestens acht Aalen lagen am Grund des Rheins.

«Wir schauten ins Wasser und bemerkten etliche schimmernde Flecken auf dem Flussgrund», sagt Lambert zur «Südostschweiz». Eigentlich habe er an diesem Tag mit seinen Mitarbeitern Aeschen fischen wollen.

Jedes Jahr viele Opfer

Weil ihn die «grausigen Bilder» nicht losliessen, ging Lambert eine Woche später wieder nach Neuhausen und lief entlang dem Fluss rheinabwärts. Wieder entdeckte er tote Tiere. Dabei machte er auch Fotos. Passanten, die ihm beim Fotografieren der toten Tiere zuschauten, berichteten ihm, dass jedes Jahr im November und Dezember Unmengen von toten Aalen im Wasser treiben. Auch Patrick Wasem, Fischereiaufseher am Schaffhauser Rhein, bestätigt die Situation gegenüber «Petri Heil»: «Es kommt jedes Jahr zu solchen Bildern, dass Aale, die durch die Kraftwerks-Turbinen zu Tode gekommen sind, im Rhein treiben.»

Wie Lambert in «Petri Heil» schreibt, sei ihm schnell klar gewesen, dass es sich hier um «Fischgeschnetzeltes» aus den beiden Kaplan-Turbinen des Kraftwerks Schaffhausen handle. Dieses befindet sich rund zwei Kilometer flussaufwärts. Wenn dann die Tiere flussabwärts ziehen, würden sie in den Turbinen verenden oder schwerverletzt überleben.

«Krasser Missstand»

«Dieser Sache musste ich nachgehen», sagt Lambert. Als Fischereifachmann habe er sich dazu verpflichtet gefühlt. «Wenn so viele Aale als Kollateralschaden der Stromproduktion sterben müssen, ist das ein krasser Missstand.»

Am meisten würde ihn aber die Tatsache aufregen, dass das Kraftwerk Schaffhausen den da produzierten Strom als «Clean Solution Ökostrom» verkaufe. Dieser sei um ganze vier Rappen pro Kilowattstunde teurer als normal produzierter Strom. Gemäss den Kraftwerkbetreibern wird einer der vier Öko-Rappen für die Natur im Rhein verwendet – beispielsweise für Renaturierungen.

Kaum ein Fisch erreicht das Meer

Für Lambert ist das Beschiss: «Diese Bezeichnung suggeriert, dass naturfreundlicher, grüner Strom produziert wird.» In diesem Fall könne man das sicher nicht behaupten.

Auf seine Anfrage hiess es beim Kraftwerk: «Das Kraftwerk Schaffhausen ist grundsätzlich mit ‹fischfreundlichen› Turbinen ausgerüstet», so Walter Vogelsanger, Leiter der Arbeitsgruppe Fischpass des Schaffhauser Kraftwerks, zum «Petri Heil». «Es ist aber eine Tatsache, dass vor allem der Aal von seinem Verhalten her durch seinen geringen Durchmesser und durch seine Körperlänge besonders gefährdet ist.»

«Kassensturz» nimmt Thema auf

Weiter heisst es, dass Aale sowieso wegen der nachfolgenden Kraftwerke kaum eine Chance hätten. So würde kaum ein Aal das Meer erreichen. Die SRF-Sendung «Kassensturz» wird heute über Lamberts Recherchen berichten. Die Sendung läuft ab 21.05 Uhr auf SRF 1.

Quelle: 20min, 1.2.2017

Am Grund des Golfes von Mexiko befindet sich ein See. Dieses unterseeische Becken lässt Tiere im Nu zu Salzsäule erstarren – mit wenigen Ausnahmen.

Jacuzzi der Verzweiflung – so haben Meeresbiologen um Erik Cordes von der Temple University in Philadelphia einen von ihnen im Golf von Mexiko entdeckten See getauft. Der Name passt. Schliesslich handelt es sich um einen der lebensfeindlichsten Orte auf der Welt.

In dem gerade mal 30 Meter mal 3,7 Meter grossen Becken kann kein grösseres Lebewesen überleben. Verirrten sich Krabben und Fische doch mal dorthin, erstarrten sie zu Salzsäulen und stürben, so Cordes und seine Kollegen.

Tödlicher Chemiecocktail

Grund dafür ist das Wasser, mit dem das Becken gefüllt ist. Nicht nur ist es mit 16 Grad Celsius deutlich wärmer als das es umgebende Wasser, das eine Temperatur von drei Grad hat. Es ist auch nahezu frei von Sauerstoff, enthält dafür aber vier- bis fünfmal so viel Salz wie das Meerwasser. Weiter beinhaltet die salzige Lauge auch Methan und Schwefelwasserstoff.

Die hohe Konzentration dieser Chemikalien und der hohe Salzgehalt verhindern, dass sich das Wasser des Sees mit dem Meerwasser vermischt. Wasser, in dem sich sehr viel Salz befindet, schiebt sich nämlich unter weniger salzhaltiges. Deshalb liegt der Salzsee auch in den tiefsten Tiefen des Meeres verborgen.

Wenige Überlebenskünstler

Überleben kann hier nur, wer sich anpasst. So wie einige Muscheln, Garnelen und Eiswürmer. Diese können die giftigen Gase aufnehmen, ohne dass diese ihnen schaden.

Auch für Nicht-Meeresforscher ist der Salzsee in den Tiefen des Golfs von Mexiko spannend: Die extreme Umgebung gibt nämlich wichtige Hinweise darauf, wie Lebewesen in ungewohnten und lebensfeindlichen Umgebungen zurechtkommen – und das könnte bei der Erforschung von fremden Planeten wichtig werden.

Entdeckt hatte Cordes den Unterwassersee bereits 2014, danach kehrte er zu Forschungszwecken mehrfach mit einem Tauchroboter zurück. (Video: Youtube/EVNautilus)

Quelle: 20 Minuten, 30.1.2017

Der kalifornische Hersteller "PowerVision Robot Corporation" hat seine erste Unterwasserdrohne vorgestellt. Sie taucht bis zu 30 Meter tief, sendet Bilder und 4K-Videos mittels WLAN an die Oberfläche und spürt Fische auf.

Die PowerVision Robot Corporation im kalifornischen San Mateo hat ihr erstes ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug vorgestellt. Die PowerRay-Unterwasserdrohne kann bis zu 30 Meter tief tauchen und Bilder sowie 4K-Videos über eine Distanz von bis zu 80 Metern per WLAN an die Oberfläche senden. Dort können diese über die PowerRay Mobile App auf iOS- oder Android-Geräten betrachtet werden.

Mit dem Sonnar des PowerRay Fishfinder lassen sich Fische bis zu 40 Meter unterhalb der Drohne detektieren. Das Gerät wurde ursprünglich entworfen, um Angler beim Fang zu unterstützen. Diesem Zweck dient auch die eingebaute Leuchte, mit welcher Fische angelockt werden sollen.

Virtuelle Tauchfahrten aus dem Trockenen

Zusammen mit einer optional erhältlichen VR-Brille ermöglicht PowerRay virtuelle Tauchgänge vom Schiff aus. Die Brille ist mit Gravitations- und Gestenerkennungsfunktionen ausgerüstet. Somit kann der Nutzer durch Bewegen des Kopfes mit dem Roboter kommunizieren und diesen unter Wasser steuern. Durch Nicken oder Schütteln des Kopfes kann der Roboter so gesteuert werden, dass er sich nach rechts oder links, oben oder unten bewegt.

Ab dem 27. Februar 2017 kann der PowerRay weltweit vorbestellt werden. Ein Preis ist bislang noch nicht bekannt. Technische Daten:

  • 4K UHD-Kamera mit 100- Grad-Weitwinkelobjektiv
  • MP4 Video mit 30 fps
  • Fotos mit 12 Megapixel Auflösung und bis zu 5 Bildern pro Sekunde
  • 1080P Echtzeit-Foto und Video-Streaming
  • UW-Lampe für Foto und Video
  • Wasserfest bis 30 Meter Tauchtiefe
  • Maximale Betriebszeit: 4 Stunden
  • Gewicht: PowerRay Basisgerät 3,5 Kilogramm, Zubehör 2 Kilogramm

Die PowerVision Robot Corporation, kalifornische Tochtergesellschaft der 2009 gegründeten chinesischen PowerVision Technology Group in Peking, beschäftigt sich bislang hauptsächlich mit unbemannten Flugkörpern zur Beobachtung und für die Filmproduktion wie dem PowerEye. Die PowerBee-Schwarm-Drohne mit ihren 9 RGB-LEDs auf der Unterseite über 16 Millionen Farben darstellen und kann im programmierten Formationsflug zur Präsentation von Informationen am Himmel eingesetzt werden. Im August 2016 stellte PowerVision mit dem PowerEgg die erste Drohne für Endverbraucher in Nordamerika, Europa und China vor.

Quelle: heise.de, 24.1.2017

BSAC have monitored and reported on Diving Incidents since 1964 in the interest of promoting diving safety. It is important to note that it contains details of UK diving incidents occurring to divers of all affiliations, plus incidents occurring world-wide involving BSAC members.

The Incident Report

The report analyses the background to the incidents and over many years the BSAC and other UK based training agencies have constantly revised and updated their training programmes and safety guidance to take account of both developing technology and to address training issues highlight by incident analysis. A clear message from the analysis of incidents over recent years is summarised in most reports in the same way as in the 2015 report:

"Most of the incidents reported within this document could have been avoided had those involved followed a few basic principles of safe diving practice.  BSAC publishes a booklet called 'Safe Diving' which summarises all the key elements of safe diving and is available to all, free of charge, from the BSAC website or through BSAC HQ."

Remember you can never have too much practice and the further you stay away from the limits of your own personal capabilities the more likely you are to continue to enjoy your diving.

Please browse through the details in the current and previous reports and use them to learn from others' mistakes. They have had the courage and generosity to record their experiences for publication, the least that we can do is to use this information to avoid similar problems.

Brian Cumming,
BSAC Diving Incidents Advisor,
November 2015

Der aktuelle Report ist auf der BSAC Seite abrufbar (siehe Quelle).

Quelle: www.bsac.com

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