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Vor kurzem veröffentlichten Forscher ein Video eines unbekannten Fisches. Jetzt ist klar: Es sind die ersten Aufnahmen von einem Geisterhai.

Gespenstisch – so lässt sich das Äussere des Geisterhais (Hydrolagus trolli) wohl am besten beschreiben: Seine Haut ist blass-grau, der Blick leer und die Kopfpartie wirkt, als hätte man sie aus dicken Stahlplatten zusammengeschraubt.

Erstmals beobachtet wurde der Tiefseefisch im Jahr 2002. Sein Lebensraum, davon war man damals überzeugt, sei der Südwestpazifik vor Australien, Neuseeland und Neukaledonien. Doch 2009 entdeckten Forscher ihn auch zwischen Hawaii und der Küste von Kalifornien, wie Meeresbiologen vom Monterey Bay Aquarium Research Center nun im Fachjournal «Marine Biodiversity Records» bestätigen.

Ferndiagnose aus 2000 Metern

Zur Bestimmung standen dem Team um Lonny Lundsten lediglich Videoaufnahmen aus knapp 2000 Metern Tiefe zur Verfügung. Auge in Auge begegnet waren die Forscher der Kreatur nicht.

Tatsächlich handelt es sich bei den Clips um zufällig entstandenes Material, dass 2009 von Geologen aufgenommen worden war. Diese waren gar nicht auf der Suche nach dem Geisterhai gewesen, sondern hatten Ausschau nach Gesteinsformationen gehalten.

Quelle: youtube, Monterey Bay Aquarium Research Center

Alternative Erklärung

Die Auswertung ergab: Die Hinweise, dass es sich tatsächlich um den seltenen Geisterhai handelt, sind sehr stichhaltig. Es wäre die erste Sichtung des Fisches in dieser Region des Ozeans, so die Forscher. Und das erste Mal, dass Hydrolagus trolli in seinem natürlichen Lebensraum gefilmt wurde.

Um sicherzugehen, müssten Lundsten und seine Kollegen ein Exemplar fangen, DNA-Proben entnehmen und diese analysieren. Das war dieses Mal jedoch nicht möglich. Für den Fall, dass es sich wider Erwarten nicht um Hydrolagus trolli handelt, so die Forscher, müsste es sich um eine bisher völlig unbekannte Geisterhaiart handeln.

Quelle: 20min, 21.12.2016

Die Tauchgänge vor der Küste Kaliforniens haben sich für Wissenschaftler ausgezahlt: Sie stiessen dort auf mehrere, zum Teil völlig intakte Walskelette.

Es ist ein äusserst seltener Fund, den Forscher des Ocean Exploration Trust in den Gewässern des Pazifiks gemacht haben: Rund 97 Kilometer von der Küste San Diegos entfernt stiessen sie auf mehrere, gut erhaltene Walskelette.

Die Meereskundler sind jedoch nicht die ersten, die diesen speziellen Ort besuchten. Denn auf den blanken Knochen haben es sich bereits Schleimaale, Korallen und Würmer gemütlich gemacht. Für sie stellen die kalkhaltigen Überreste eine willkommene Nährstoffquelle dar.

Dass die Forscher angesichts der Entdeckung ihren Augen zunächst nicht trauen können, zeigt das deutlich längere Original-Video vom Tauchgang – und auch, wie gross ihre Freude über die Entdeckung ist:

«Sind das wirklich Walknochen?» – das Rohmaterial lässt ahnen, wie selten derartige Funde sind. (Video: Youtube/EVNautilus)

Quelle: 20 Minuten, 5.11.2016

Ein Taucher in Australien wird von seinem Boot getrennt. Mitten in der Nacht schafft er es bis zur Küste zurück – mit Hilfe seiner Familie.

Ein Hobbytaucher mit Glück im Unglück: Nachdem ein 46 Jahre alter Mann im Indischen Ozean von seiner Gruppe getrennt wurde, schwamm er mitten in der Nacht bis zum Strand — insgesamt 16 Kilometer. Er war den Lichtern der Taschenlampen gefolgt, mit denen seine Familie ihn am Strand suchte.

Laut «The Guardian» tauchte der Mann am Donnerstag mit einem Kollegen am African Reef vor der Küste in Geraldton in Australien. Als er wieder an der Wasseroberfläche war, war aber sein Boot verschwunden. Das Ankertau war durchtrennt und die Strömung hatte das Boot auf das offene Meer hinausgezogen.

Retter hätten erst wieder am nächsten Morgen nach ihm gesucht

Der andere Taucher fand jedoch das Boot und erkannte sofort den Notfall. Um 19 Uhr alarmierte er die Küstenwache von Geraldton. Die Retter fuhren sofort hinaus, um nach dem Vermissten zu suchen.

«Wir fuhren anscheinend mehrere Male an ihm vorbei», sagt Ian Beard, Sprecher der Küstenwache. Sie fanden den Mann aber nicht, weil der Leuchtstreifen an seinem Anzug nicht hoch genug aus dem Wasser ragte. «Es war, wie nach einer Nadel im Heuhaufen zu suchen», so Beard. Kurz nach Mitternacht ging das Rettungsboot an die Küste zurück, um zu tanken. Die Absicht der Retter wäre gewesen, nach dem Taucher weiterzusuchen, sobald es wieder hell gewesen wäre.

Seine Familie am Strand suchte mittlerweile verzweifelt nach ihm. Mit Taschenlampen liefen sie die Küste auf und ab. Das war die Rettung: Der Taucher folgte den Lichtstrahlen am Ufer und schwamm ihnen entgegen. Um 3.20 Uhr hatte er etwas unterkühlt und erschöpft den Strand erreicht. «Ich kann mir die Freude dieser Familie vorstellen», sagt Retter Beard. «Das war ein mächtiger Schwumm.»

Quelle: 20 Minuten, 11.11.2016

In freier Wildbahn werden vermehrt Haie mit zwei Köpfen gesichtet. Schuld sind Mutationen – und laut Forschern auch der Mensch.

Klingt wie aus einem schlechten Horrorfilm, ist aber kein Einzelfall: Fischer stossen in den Weltmeeren vermehrt auf Baby-Haie mit zwei Köpfen.

Ein Wissenschaftler-Team aus Spanien hat jetzt versucht, dem Phänomen auf den Grund zu gehen und dafür rund 800 Embryonen des atlantischen Sägeschwanz-Katzenhais unter die Lupe genommen.

Bei einem Exemplar wurden die Forscher fündig, wie der «Independent» berichtet. Im durchsichtigen Hai-Ei steckte ein Embryo mit zwei Köpfen.

Ein Fazit der Forscher: Die mehrköpfige Kreatur könnte schlicht eine Laune von Mutter Natur sein, geäussert in Form einer Genmutation.

Rätsel der Meere

Auch Infektionen oder Verschmutzungen kämen theoretisch als Gründe für eine solche Missbildung in Frage, könnten aber aufgrund der guten Laborbedingungen so gut wie ausgeschlossen werden.

Schuld ist auch der Mensch

Meeresbiologe Nicolas Ehemann, der zu dem Phänomen in den karibischen Gewässern Mexikos forscht, sieht auch die Überfischung der Weltmeere als einen möglichen Grund für die Mehrköpfigkeit.

Durch den Raubzug des Menschen verkleinere sich der Genpool der Fische, was wiederum häufiger zu genetischen Mutationen führe. Allerdings gestalte sich die Feldforschung eher schwierig: «Es ist nicht so, dass man ein Netz auswirft und oft zweiköpfige Haie fängt», gibt Ehemann zu bedenken.

In einem Punkt sind sich die Forscher jedenfalls einig: Ob der betroffene Hai-Nachwuchs in freier Wildbahn überlebensfähig sei, beurteilen sie eher skeptisch. Kein Grund zur Hysterie also, der zweiköpfige Killer-Shark bleibt eine Fantasie der Filmindustrie.

Quelle mit Bildern: 20min.ch, 8.11.2016

Das neue Underwater Photography Magazine#93 ist draussen.

November/Dezember 2016, 69 Seiten.

Editorial

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  • A week in the life of Basking Shark Scotland!
  • Fiji - Underwater Photography in Paradise
  • Komodo Island, Indonesia aboard the Damai I Liveaboard
  • Ocean Art 2016
  • Strange World Photography Competition

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  • Olympus PT-EP14
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  • Product Reviews
  • Cinebags CB70 by Gregory Sweeney
  • Leak Insure by Peter Rowlands
  • Nauticam NA-GX85 by Peter Rowlands
  • i-Divesite Symbiosis by Jussi Hokkanen
  • Canon EF 8-15mm by Phil Rudin

Competitions

  • WPY winners

Techniques

  • Shark photography by Chris Knight

Locations

  • SW Ramblings 21 by Mark Webster

Book review

  • by Peter Rowlands

My Shots

  • by James H. Smith and James Emery

Parting Shot

  • by Mark Strickland

Das neue X-Ray Magazin ist wieder draussen.

US Florida Keys; South Africa's Rocktail Beach; Turkey's Mediterranean & Aegean hotspots; Battle of Jutland WWI wrecks; Poland's Kowary uranium mine; Suunto turns 80; Critters of the muck; Fish butts & hindbrains; Posturing sharks; Scuba Confidential: It's not beasting; How I Got the Shot; Patricia Knight portfolio; Plus news and discoveries, equipment and training news, books and media, underwater photo and video equipment, shark tales, whale tales and much more...

Downloadbar als PDF (ca. 38MB)

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