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Die Schweizer Fische sind in Gefahr: Die Laich fressende Schwarzmeergrundel breitet sich immer weiter aus. Nun warnt der Kanton Solothurn vor dem Räuber.

Die Schwarzmeergrundel ist seit Jahren ein wachsendes Problem in Schweizer Gewässern. In Basel ist der Kampf gegen den sich rasant ausbreitenden exotischen Fisch bereits verloren. Dort macht er laut SRF mittlerweile über 80 Prozent des Fischbestandes im Rhein aus.

Und die Ausbreitung rheinaufwärts schreitet stetig voran. Im Kanton Aargau ist der Laichräuber ebenfalls angekommen. Weiter als bis zum Kraftwerk Rheinfelden hat es die Schwarzmeergrundel bisher aber noch nicht geschafft.

«Unter allen Umständen verhindern»

Nun verschickt der Kanton Solothurn Hunderte Merkblätter an Fischer und Bootsbesitzer mit dem Aufruf: «Helfen Sie mit, die Verbreitung zu stoppen. Diese könnte verheerende Folgen für die heimische Fischfauna haben und muss unter allen Umständen verhindert werden.»

Der gefährliche Fisch ist anspruchslos, er laicht bis zu viermal im Jahr und kann in kurzer Zeit grosse Bestände bilden. Die Schwarzmeergrundel, der verschmutztes Wasser, niedriger Sauerstoffgehalt und starke Trübung nichts ausmachen, liebt langsam fliessende und stehende Gewässer – und frisst den Laich von heimischen Fischen.

Eier kleben an Booten

Auch der Mensch verschleppt die Schwarzmeergrundel weiter. Ihre Eier kleben oftmals an Booten – wechseln diese umgereinigt das Gewässer, breitet sich der Fisch dort aus. «Grundeln werden zudem in einschlägigen Foren als gute Köderfische angepriesen», schreibt der Kanton Solothurn auf seiner Website. Das Risiko bestehe, dass nach dem Fischen überzählige Grundeln lebend im Gewässer entsorgt würden.

Bootsbesitzer sind angehalten, ihr Boot gründlich mit Hochdruckreiniger abzuspritzen, bevor sie vom Rhein auf ein anderes Gewässer wechseln. Ausserdem müsse man aufmerksam sein: Die Schwarzmeergrundel gleicht auf den ersten Blick der heimischen Groppe. Dieser fehlt aber der Saugnapf am Bauch.

Von Frachtschiffen eingeschleppt

Den Fischern wird geraten, die Schwarzmeergrundel nach dem Fang sofort zu töten, sie niemals lebendig zu hältern und nicht als Köderfisch zu verwenden. Es sei wichtig, dass diese Regeln eingehalten würden, sagt Gabriel van der Veer, Fischbiologe des Kantons Solothurn. «Wenn die Schwarzmeergrundel mal da ist, ist es vorbei.» Dieser Fisch lasse sich nicht bekämpfen.

Nicht nur an der Verschleppung, auch an seiner Ausbreitung ist wohl der Mensch schuld: Man geht davon aus, dass die Grundeln nach der Eröffnung des Rhein-Main-Donau-Kanals im Ballastwasser von Frachtschiffen in die Schweiz eingeschleppt wurden.

Quelle: 20 min, 27.12.2016

Vor kurzem veröffentlichten Forscher ein Video eines unbekannten Fisches. Jetzt ist klar: Es sind die ersten Aufnahmen von einem Geisterhai.

Gespenstisch – so lässt sich das Äussere des Geisterhais (Hydrolagus trolli) wohl am besten beschreiben: Seine Haut ist blass-grau, der Blick leer und die Kopfpartie wirkt, als hätte man sie aus dicken Stahlplatten zusammengeschraubt.

Erstmals beobachtet wurde der Tiefseefisch im Jahr 2002. Sein Lebensraum, davon war man damals überzeugt, sei der Südwestpazifik vor Australien, Neuseeland und Neukaledonien. Doch 2009 entdeckten Forscher ihn auch zwischen Hawaii und der Küste von Kalifornien, wie Meeresbiologen vom Monterey Bay Aquarium Research Center nun im Fachjournal «Marine Biodiversity Records» bestätigen.

Ferndiagnose aus 2000 Metern

Zur Bestimmung standen dem Team um Lonny Lundsten lediglich Videoaufnahmen aus knapp 2000 Metern Tiefe zur Verfügung. Auge in Auge begegnet waren die Forscher der Kreatur nicht.

Tatsächlich handelt es sich bei den Clips um zufällig entstandenes Material, dass 2009 von Geologen aufgenommen worden war. Diese waren gar nicht auf der Suche nach dem Geisterhai gewesen, sondern hatten Ausschau nach Gesteinsformationen gehalten.

Quelle: youtube, Monterey Bay Aquarium Research Center

Alternative Erklärung

Die Auswertung ergab: Die Hinweise, dass es sich tatsächlich um den seltenen Geisterhai handelt, sind sehr stichhaltig. Es wäre die erste Sichtung des Fisches in dieser Region des Ozeans, so die Forscher. Und das erste Mal, dass Hydrolagus trolli in seinem natürlichen Lebensraum gefilmt wurde.

Um sicherzugehen, müssten Lundsten und seine Kollegen ein Exemplar fangen, DNA-Proben entnehmen und diese analysieren. Das war dieses Mal jedoch nicht möglich. Für den Fall, dass es sich wider Erwarten nicht um Hydrolagus trolli handelt, so die Forscher, müsste es sich um eine bisher völlig unbekannte Geisterhaiart handeln.

Quelle: 20min, 21.12.2016

Die Tauchgänge vor der Küste Kaliforniens haben sich für Wissenschaftler ausgezahlt: Sie stiessen dort auf mehrere, zum Teil völlig intakte Walskelette.

Es ist ein äusserst seltener Fund, den Forscher des Ocean Exploration Trust in den Gewässern des Pazifiks gemacht haben: Rund 97 Kilometer von der Küste San Diegos entfernt stiessen sie auf mehrere, gut erhaltene Walskelette.

Die Meereskundler sind jedoch nicht die ersten, die diesen speziellen Ort besuchten. Denn auf den blanken Knochen haben es sich bereits Schleimaale, Korallen und Würmer gemütlich gemacht. Für sie stellen die kalkhaltigen Überreste eine willkommene Nährstoffquelle dar.

Dass die Forscher angesichts der Entdeckung ihren Augen zunächst nicht trauen können, zeigt das deutlich längere Original-Video vom Tauchgang – und auch, wie gross ihre Freude über die Entdeckung ist:

«Sind das wirklich Walknochen?» – das Rohmaterial lässt ahnen, wie selten derartige Funde sind. (Video: Youtube/EVNautilus)

Quelle: 20 Minuten, 5.11.2016

Ein Taucher in Australien wird von seinem Boot getrennt. Mitten in der Nacht schafft er es bis zur Küste zurück – mit Hilfe seiner Familie.

Ein Hobbytaucher mit Glück im Unglück: Nachdem ein 46 Jahre alter Mann im Indischen Ozean von seiner Gruppe getrennt wurde, schwamm er mitten in der Nacht bis zum Strand — insgesamt 16 Kilometer. Er war den Lichtern der Taschenlampen gefolgt, mit denen seine Familie ihn am Strand suchte.

Laut «The Guardian» tauchte der Mann am Donnerstag mit einem Kollegen am African Reef vor der Küste in Geraldton in Australien. Als er wieder an der Wasseroberfläche war, war aber sein Boot verschwunden. Das Ankertau war durchtrennt und die Strömung hatte das Boot auf das offene Meer hinausgezogen.

Retter hätten erst wieder am nächsten Morgen nach ihm gesucht

Der andere Taucher fand jedoch das Boot und erkannte sofort den Notfall. Um 19 Uhr alarmierte er die Küstenwache von Geraldton. Die Retter fuhren sofort hinaus, um nach dem Vermissten zu suchen.

«Wir fuhren anscheinend mehrere Male an ihm vorbei», sagt Ian Beard, Sprecher der Küstenwache. Sie fanden den Mann aber nicht, weil der Leuchtstreifen an seinem Anzug nicht hoch genug aus dem Wasser ragte. «Es war, wie nach einer Nadel im Heuhaufen zu suchen», so Beard. Kurz nach Mitternacht ging das Rettungsboot an die Küste zurück, um zu tanken. Die Absicht der Retter wäre gewesen, nach dem Taucher weiterzusuchen, sobald es wieder hell gewesen wäre.

Seine Familie am Strand suchte mittlerweile verzweifelt nach ihm. Mit Taschenlampen liefen sie die Küste auf und ab. Das war die Rettung: Der Taucher folgte den Lichtstrahlen am Ufer und schwamm ihnen entgegen. Um 3.20 Uhr hatte er etwas unterkühlt und erschöpft den Strand erreicht. «Ich kann mir die Freude dieser Familie vorstellen», sagt Retter Beard. «Das war ein mächtiger Schwumm.»

Quelle: 20 Minuten, 11.11.2016

In freier Wildbahn werden vermehrt Haie mit zwei Köpfen gesichtet. Schuld sind Mutationen – und laut Forschern auch der Mensch.

Klingt wie aus einem schlechten Horrorfilm, ist aber kein Einzelfall: Fischer stossen in den Weltmeeren vermehrt auf Baby-Haie mit zwei Köpfen.

Ein Wissenschaftler-Team aus Spanien hat jetzt versucht, dem Phänomen auf den Grund zu gehen und dafür rund 800 Embryonen des atlantischen Sägeschwanz-Katzenhais unter die Lupe genommen.

Bei einem Exemplar wurden die Forscher fündig, wie der «Independent» berichtet. Im durchsichtigen Hai-Ei steckte ein Embryo mit zwei Köpfen.

Ein Fazit der Forscher: Die mehrköpfige Kreatur könnte schlicht eine Laune von Mutter Natur sein, geäussert in Form einer Genmutation.

Rätsel der Meere

Auch Infektionen oder Verschmutzungen kämen theoretisch als Gründe für eine solche Missbildung in Frage, könnten aber aufgrund der guten Laborbedingungen so gut wie ausgeschlossen werden.

Schuld ist auch der Mensch

Meeresbiologe Nicolas Ehemann, der zu dem Phänomen in den karibischen Gewässern Mexikos forscht, sieht auch die Überfischung der Weltmeere als einen möglichen Grund für die Mehrköpfigkeit.

Durch den Raubzug des Menschen verkleinere sich der Genpool der Fische, was wiederum häufiger zu genetischen Mutationen führe. Allerdings gestalte sich die Feldforschung eher schwierig: «Es ist nicht so, dass man ein Netz auswirft und oft zweiköpfige Haie fängt», gibt Ehemann zu bedenken.

In einem Punkt sind sich die Forscher jedenfalls einig: Ob der betroffene Hai-Nachwuchs in freier Wildbahn überlebensfähig sei, beurteilen sie eher skeptisch. Kein Grund zur Hysterie also, der zweiköpfige Killer-Shark bleibt eine Fantasie der Filmindustrie.

Quelle mit Bildern: 20min.ch, 8.11.2016

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November/Dezember 2016, 69 Seiten.

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  • Welcome to Hugyfot UK
  • Nauticam NA-5DMKIV for Canon EOS 5D Mark IV
  • Product Reviews
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  • Leak Insure by Peter Rowlands
  • Nauticam NA-GX85 by Peter Rowlands
  • i-Divesite Symbiosis by Jussi Hokkanen
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  • WPY winners

Techniques

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